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erstes 20 kV-Kabel in Betrieb

Rechtzeitig zur Inbetriebnahme der Forschungsneutronenquelle haben wir die Verlegung des 20 kV-Kabel für diesen Reaktor abschließen können. Das Kabel ist angeschlossen und geprüft, der Reaktor kann hochgefahren werden. Danke auch an unseren Auftragnehmer SEG Rohrbau GmbH aus Au in der Hallertau.

Galileo bombensicher

Anfang August hatte die Gesellschaft für Liegenschaftskonversion im Auftrag der Projektgesellschaft das gesamte Baugrundstück nach Munition und kampfmittelverdächtigen Gegenständen abgesucht. Am heutigen Tage wurde die Kampfmittelfreiheit bestätigt.

Zugversuche erfolgreich

Unser Baugrund ist kompakter als erwartet, die Bodenanker sitzen entsprechend fester. Die Versuche haben sich also gelohnt.

Spartenverlegung beginnt

Unser Baufeld ist randvoll mit Kabeln und Leitungen, die teilweise bereits außer Betrieb sind, teilweise aber auch heute noch unsere Nachbarn versorgen. Auf dem Grundstück befand sich die Telefonzentrale des Campus, sodass es viele viele viele Telekomkabel gibt, einige davon noch in Betrieb. Und mit den Wasserleitungen (Durchmesser bis zu 60 cm) und Stromkabeln (mehrere mit 20.000 Volt) könnte man eine größere Stadt versorgen.
Für unseren Baubeginn muss unser Baufeld „spartenfrei“ sein. Wir müssen also zunächst alle in Betrieb befindlichen Kabel und Leitungen identifizieren und außerhalb unseres Baufeldes neu verlegen, bevor wir die alten Leitungen unterbrechen dürfen. Das ist eine mehrmonatige Arbeit mit Kosten in siebenstelliger Höhe.
Heute fangen wir an.

gemeindliches Einvernehmen erteilt

Am heutigen Abend hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Garching einstimmig das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag Galileo erteilt. Wenn die technischen Prüfungen des Landratsamtes abgeschlossen sind, kann die Baugenehmigung erteilt werden.

Zugversuche an Bodenankern

Bodenanker benötigen wir, um die Bohrpfahlwände unseres Baugrubenverbaus seitlich zu entlasten und um unser Gebäude gegen Auftrieb (hoher Grundwasserstand) zu sichern. Dazu werden zunächst Betonkerne in Bohrlöcher verpresst. Nach deren Aushärten werden Stahlseile zwischen Betonkernen und Bohrpfahlwand bzw. Bodenplatte des Gebäudes gespannt. Welche Kräfte dabei die Betonkerne aufnehmen können hängt ganz wesentlich vom jeweiligen Untergrund ab.


Wir wollen testen, welche Lasten die Erdanker bei unserem Baugrund aufnehmen können, um die Anzahl der für unser Bauwerk erforderlichen Anker möglichst gering zu halten. Dafür wird ab heute die Fa. Bauer (Schrobenhausen) Probeanker setzen und zwei Wochen später Zugversuche durchführen. Wir sind gespannt.